Tüftelcamp Berneck 2018 – SPACE-TAXI

In der zweiten Herbstferienwoche war zum 6. Mal in Folge das schweizweite Tüftelcamp. 13 Standorte haben sich dazu entschieden, dieses Programm mit Kinder und Jugendlichen durchzuführen. Die Zürcher Hochschule der Künste entwickelte dieses Jahr das Thema „Forschungsmobil – kinetische Abenteuer wagen“. Unter diesem Motto wagten sich die 13 Kinder und Jugendlichen in Berneck zusammen mit den Leitern Steven Marx und Reinhard Götsch an dieses Projekt heran. Doch was genau ist Kinetik? Diese Frage musste auch als erstes im Projekt geklärt werden. Für die Unwissenden unter uns: „Kinetik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das die Bewegung von Körpern behandelt, mitsamt der einwirkenden Kräfte“. Wer immer noch nicht schlauer geworden ist, schaut doch in das Youtube-Video rein

Nachdem die Bedeutung dieses Begriffes geklärt wurde, haben die jungen Tüftler und Tüftlerinnen am ersten Tag Gruppen gebildet und sich an ein Forschungsmobil gewagt. Wir haben uns für ein Forschungsmobil ganz ähnlich dem Mars-Rover Curiosity entschieden. Es gab von der ZHdK Bausätze, die die Bewegungsenergie sehr gut umsetzten. Am Ende entstanden schon Fahrzeuge, die fahren konnten und damit auch Energie für andere Bauteile am Fahrzeug spendeten.

 

 

Am darauffolgenden Tag war die Aufgabe das Fahrzeug zu verfeinern. Was braucht so ein Forschungsmobil im Weltall? Die Teilnehmenden kamen auf verschiedene wichtige Utensilien. Eine Schaufel, eine Solarpanele, eine Toilette etc.

Damit die Kinder und Jugendlichen nicht nur 4 Tage aufeinander tüfteln mussten, sondern auch wieder Ideen auffrischen und auftanken konnten, fand am 3. Tag der Ausflug in die Leica Geosystems in Heerbrugg statt. Sie erhielten Einblick in die verschiedensten Verfahren. Sie besichtigten die ShowRooms, die Polymeca AG und der Geomatics Montage. Die jungen Tüftlerinnen und Tüftler durften aber auch selbst mit Disto und Scanner experimentieren. Was für ein Erlebnis!

Der letzte Tag kam dann sehr schnell und die Gruppen mussten sich einig werden, wie die Präsentation für die Eltern stattfinden sollte. Aufgaben wurden schon vorgängig verteilt und jetzt hiess es nur noch: Letzte Verbesserungen, letzte Probefahrten und Vorbereitung für die Präsentation! Die Nervosität stieg rasant. Stühle und Tische mussten umgestellt werden, Plakate und Ablauf mussten gestaltet werden. Der Hauptredner bereitete sich vor. Und dann war es auch endlich soweit. Die Eltern und Verwandten waren da. Sie wurden perfekt durch den Nachmittag geführt, hatten Zeit, um Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Das Finale bestand darin, dass die 3 Forschungsmobile – unser sogenanntes SPACE-TAXI (to the sky) zusammengehängt wurden und als eine Einheit den Hang hinunter fuhr.

Für die Teilnehmenden gab es zum Abschluss noch eine Urkunde und mächtigen Applaus für Ihre Tüftelarbeit. Well done, Berneck! Bis zum nächsten Jahr.

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