Wenn ein Kurzfilm entsteht

Die Filmwerkstatt vom Jugendnetzwerk fand dieses Jahr ihren Abschluss mit der Teilnahme von zwei jugendlichen Filmcrews am Jugendfilmfestival der KOJ Werdenberg. Zuvor produzierten die jungen Filmemacher*innen zwei Kurzfilme mit viel Engagement, Spass und Einfallsreichtum.

Wenn ein Kurzfilm entsteht, braucht es viele unterschiedliche Dinge. Kreativität, jede Menge Ideen und eine hohe Motivation der Jugendlichen sind gefordert. In eine Rolle schlüpfen, vor der Kamera stehen und einzelne Szenen mitunter mehrfach wiederholen, dies bedarf Selbstbewusstsein, Engagement, viel Geduld und Disziplin. Klare Anweisungen geben, Kameras ruhig bedienen und darauf achten, dass beim Filmschneiden alles passt benötigt Durchsetzungsvermögen, ein gutes Geschick und das Umsetzen von neuen Fähigkeiten.

Wenn ein Kurzfilm entsteht, bekommen die jugendlichen Produzenten einen Eindruck davon, was dies alles mit sich bringt. Eine Minute Film, dass bedeutet nämlich jede Menge Arbeit und gleichzeitig ganz viel Spass.

Sven war mit seinem Bruder Teilnehmer der Filmwerkstatt. Ihm gefiel es, vor der Kamera zu stehen und seine Ideen einzubringen. Das Arbeiten hinter der Kamera und Teile des Films mit dem Programm „Final Cut Pro“ zu schneiden fand er bereichernd.

„Ich nehme an diesem Projekt teil und bin in vielerlei Hinsicht begeistert. Zwei Erwachsene mit Erfahrung im Film- und Medienbereich begleiten und führen die Kinder und Jugendlichen durch die Filmwerkstatt. Man sammelt schnell viele neue interessante Eindrücke und lernt die Tipps und Tricks der Filmwelt kennen. Wir arbeiten mit Kameras und Stativen, mit Green Screen, Spezialeffekten und einem Videobearbeitungsprogramm. Eigene Inputs und Ideen werden umgesetzt und verwirklicht. Auch das Arbeiten im Team steht im Vordergrund, denn die Filmwerkstatt ist ein Teamprojekt. Durch die ganzen Möglichkeiten sind der Kreativität und der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.“

Nach acht engagierten Treffen mit den jugendlichen Teilnehmenden entstand so der Kurzfilm           „Die magische Küche“.

Ein weiterer Kurzfilm, „Die Hexe am Spielplatz“, entstand an insgesamt zwei Halbtagen in den Herbstferien. Hier war das Filmset überwiegend auf einem Spielplatz, bei dem zahlreiche Schaulustige die junge Filmcrew beobachteten und gespannt zusahen.

Es wurden verschiedene Effekte und die Greenscreen Technik angewendet, welche den Jugendlichen besonders gut gefällt. So lassen sich beispielsweise im Handumdrehen aus Menschen kleine Zwerge machen oder ein Klon herbeizaubern.

Die beiden Kurzfilme wurden am diesjährigen Jugendfilmfestival in Werdenberg auf einer grossen Leinwand vorgeführt. Ziel des Wettbewerbs ist es, den jungen Filmemachern*innen eine Plattform für ihre Werke zu bieten und Anerkennung zu schenken. Die Jury an diesem Abend lobte alle Filme und ermutigte die Filmschaffenden, weiter zu machen und ihre Ideen umzusetzen.

Ein grosses Dankeschön an die beiden Filmcrews für das tolle Wirken, das grosse Engagement und die wunderbare Zeit. Ihr habt das super gemacht!

 

 

 

 

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