2018 – wir freuen uns

Herzlich willkommen 2018, wir feuen uns auf ein neues Jahr voller spannender Begegnungen. Aktuell laufen bei uns die Vorbereitungen für die kommenden Aktivitäten. In Kürze mehr an dieser Stelle.

Fürs erste sind seit Mittwoch, 10. Januar, unsere Angebote in Berneck und Widnau wieder aktiv, ab Mittwoch, 17. Januar, dann auch wieder in Diepoldsau.

Die Erfinderwerkstatt als Atelier der Primarschule Berneck

Im Rahmen der Begabungsförderung der Primarschule Berneck wurde der JNW Makerspace diesen Herbst als Atelier genutzt. Das Wahlangebot im offenen Unterrichtes ermöglicht es Schülerinnen und Schülern im Sinne der integrierten Begabungsförderung ihren Talenten nachgehen zu können. Neben anderen Ateliers in Berneck hat das Jugendnetzwerk mit 12 Schülerinnen und Schülern in einer Erfinderwerkstatt das «Schulzimmer der Zukunft» ertüftelt.

Beobachten, analysieren, neu entwerfen

Die Erfinderwerkstatt ist ein Workshopformat, in dem Kinder und Jugendliche ihre Welt verbessern und neu entwerfen. Sie werden ermutigt, Lösungen zu realen Themen zu finden und Ideen nicht nur zu denken, sondern auch in Form von Prototypen zu bauen und überzeugend zu präsentieren. In den 5 Wochen mit je zwei Lektionen wurde der Experimentier- und Erfindergeist der Schülerinnen und Schüler angeregt und begleitet. Sie erhielten Einblick in die Welt der Erfinderinnen und Erfinder. Wir ermutigten sie eigene Fragen zu stellen, genauer hinzusehen und nachzuforschen. Für die Feldforschung besuchten die Kinder die mobil Werke AG in Berneck, eine moderne Ausstattungsfirma von Schul- und Bildungseinrichtungen.

Arbeiten als und im Team

Die heterogene Gruppe lernte kreatives Denken, suchte gemeinsam nach Lösungen und versuchte die Idee zu beschreiben und zu skizzieren. Mit drei Lernenden der libs Heerbrugg wurden dann mit analogen und digitalen Werkzeugen und unterschiedlichsten Material experimentiert und konstruiert. Digitale Bildung wurde mit „Tüfteln“ und „Making“ kombiniert. Die jungen Mentoren haben die jungen Erfinderinnen und Erfinder im Prozess begleitet und ihre Fragen beantwortet. Sie haben ihnen immer wieder Denkanstöße gegeben, ohne das Ergebnis oder ihre Pläne zu sehr zu beeinflussen. Die Lernenden waren klar Vorbilder für die Schülerinnen und Schüler und es wurde viel über deren Berufe gesprochen. Am Ende wurden dann die Prototypen in Form eines Werbevideos von den einzelnen Gruppen präsentiert.
Die Erfinderwerkstatt ermöglicht ein Begreifen durch Machen, das gemeinsame Erschaffen, eine positive Fehlerkultur, eine Förderung der Medienkompetenz und ganz nebenbei eine Erhöhung der Begeisterung für Mathematik, Informatik, Natur und Technik. Durch die Workshops sollen Kinder ab einem jungen Alter Selbstvertrauen in sich und ihre eigenen Ideen bekommen.

Es war für mich eine sehr spannende und tolle Erfahrung mit den Kindern eine Fantasie Idee ins Reale umzusetzen. (Yasin Sharif, Lernender libs)

Ich fand die 2 mal 2 Lektionen mit den Kinder, mega cool da die Kleinen ihren eigenen Ideen verwirklichen konnten. Nur die zeit war ein bisschen knapp. (Livia Birk, Lernende libs)

Ich fand es toll mit den Kindern zu arbeiten, sie haben super mitgemacht. Mit der Calliope zu arbeiten und das Fahrzeug zu bauen mit denn Kinder war cool. Es isch schön zuzuschauen wie einfallsreich Kinder sind, wenn sie konzentriert und mit Begeisterung an einer Sache dran sind. Ich persönlich würde es jedem empfehlen bei so einem Workshop mitzuhelfen, es ist auch eine ganz andere Herausforderung mit Kinder zu arbeiten und es braucht Geduld. (Gionas Di Bartolomeo, Lernender libs)

Ein Kind ist kein Gefäss, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will. (François Rabelais)

Wir tauchen einige Tage ab – wir sehen uns 2018

Das Jugendnetzwerk SDM geniesst über Weihnachten und Neujahr einige Ferientage. Unsere lokalen Jugendarbeitsstellen bleiben über Weihnachten und Neujahr wie folgt geschlossen:

Berneck & Makerspace
Ferien vom
Samstag, 23.12.2017
bis Dienstag, 9.1.2018

Diepoldsau
Ferien vom
Samstag, 16.12.2017
bis Dienstag, 16.1.2018

Widnau
Ferien vom
Samstag, 16.12.2017
bis Dienstag, 9.1.2018

Das Jugendnetzwerk allgemein ist vom 23. Dezember 2017 bis zum 2. Januar 2018 geschlossen, ab dem 3. Januar sind wir wieder erreichbar. Allen besinnliche Tage und einen zufriedenen Start ins neue Jahr.

 

 

Wenn ein Kurzfilm entsteht

Die Filmwerkstatt vom Jugendnetzwerk fand dieses Jahr ihren Abschluss mit der Teilnahme von zwei jugendlichen Filmcrews am Jugendfilmfestival der KOJ Werdenberg. Zuvor produzierten die jungen Filmemacher*innen zwei Kurzfilme mit viel Engagement, Spass und Einfallsreichtum.

Wenn ein Kurzfilm entsteht, braucht es viele unterschiedliche Dinge. Kreativität, jede Menge Ideen und eine hohe Motivation der Jugendlichen sind gefordert. In eine Rolle schlüpfen, vor der Kamera stehen und einzelne Szenen mitunter mehrfach wiederholen, dies bedarf Selbstbewusstsein, Engagement, viel Geduld und Disziplin. Klare Anweisungen geben, Kameras ruhig bedienen und darauf achten, dass beim Filmschneiden alles passt benötigt Durchsetzungsvermögen, ein gutes Geschick und das Umsetzen von neuen Fähigkeiten.

Wenn ein Kurzfilm entsteht, bekommen die jugendlichen Produzenten einen Eindruck davon, was dies alles mit sich bringt. Eine Minute Film, dass bedeutet nämlich jede Menge Arbeit und gleichzeitig ganz viel Spass.

Sven war mit seinem Bruder Teilnehmer der Filmwerkstatt. Ihm gefiel es, vor der Kamera zu stehen und seine Ideen einzubringen. Das Arbeiten hinter der Kamera und Teile des Films mit dem Programm „Final Cut Pro“ zu schneiden fand er bereichernd.

„Ich nehme an diesem Projekt teil und bin in vielerlei Hinsicht begeistert. Zwei Erwachsene mit Erfahrung im Film- und Medienbereich begleiten und führen die Kinder und Jugendlichen durch die Filmwerkstatt. Man sammelt schnell viele neue interessante Eindrücke und lernt die Tipps und Tricks der Filmwelt kennen. Wir arbeiten mit Kameras und Stativen, mit Green Screen, Spezialeffekten und einem Videobearbeitungsprogramm. Eigene Inputs und Ideen werden umgesetzt und verwirklicht. Auch das Arbeiten im Team steht im Vordergrund, denn die Filmwerkstatt ist ein Teamprojekt. Durch die ganzen Möglichkeiten sind der Kreativität und der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.“

Nach acht engagierten Treffen mit den jugendlichen Teilnehmenden entstand so der Kurzfilm           „Die magische Küche“.

Ein weiterer Kurzfilm, „Die Hexe am Spielplatz“, entstand an insgesamt zwei Halbtagen in den Herbstferien. Hier war das Filmset überwiegend auf einem Spielplatz, bei dem zahlreiche Schaulustige die junge Filmcrew beobachteten und gespannt zusahen.

Es wurden verschiedene Effekte und die Greenscreen Technik angewendet, welche den Jugendlichen besonders gut gefällt. So lassen sich beispielsweise im Handumdrehen aus Menschen kleine Zwerge machen oder ein Klon herbeizaubern.

Die beiden Kurzfilme wurden am diesjährigen Jugendfilmfestival in Werdenberg auf einer grossen Leinwand vorgeführt. Ziel des Wettbewerbs ist es, den jungen Filmemachern*innen eine Plattform für ihre Werke zu bieten und Anerkennung zu schenken. Die Jury an diesem Abend lobte alle Filme und ermutigte die Filmschaffenden, weiter zu machen und ihre Ideen umzusetzen.

Ein grosses Dankeschön an die beiden Filmcrews für das tolle Wirken, das grosse Engagement und die wunderbare Zeit. Ihr habt das super gemacht!

 

 

 

 

Tag der Kinderrechte – 20 Jahre Kinderrechte in der Schweiz

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen wurde am 24. Februar 1997 von der Schweiz ratifiziert und feiert ihren 20. Geburtstag. Alles wunderbar am heutigen Tag der Kinderrechte, oder gibt es da noch was zu tun?

Die UN-Konvention über die Rechte der Kinder haben zum Ziel, für alle Kinder der Welt eine Basis für gleiche Rechte zu schaffen. Im Vergleich zu Missständen andernorts auf der Welt steht es mit den Kinderrechten in der Schweiz bestimmt nicht schlecht. Trotz unserem Wohlstand ist aber nicht einfach alles gut. Insbesondere bei den Artikeln 12 und 13 besteht Handlungsbedarf und engagiert sich das Jugendnetzwerk SDM im Mittelrheintal.

  • Art 12 – Meinungsäusserung des Kindes
    Das Recht des Kindes, seine Meinung zu allen seine Person betreffenden Fragen oder Verfahren zu äussern und gewiss zu sein, dass diese Meinung auch mitberücksichtigt wird.
  • Art 13 – Freie Meinungsäusserung
    Das Recht des Kindes, Informationen und Ideen zu erhalten und weiterzugeben und seine eigene Meinung zu äussern, vorausgesetzt, die Rechte anderer bleiben unangetastet.

Die UNICEF hat die UNI Zürich mit einer Studie zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz beauftragt. Die Publikation „Von der Stimme zur Wirkung“ aus dem Jahr 2015 beleuchtet das Thema Partizipation in der Familie, der Schule und Gemeinde:

Auf Gemeindeebene besteht jedoch die Gefahr, dass das Potenzial von Partizipationsangeboten zu wenig ausgeschöpft wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Erwachsene zu eigentlich unnötiger «Stellvertreter-Partizipation» greifen und zum Vornherein Dinge entscheiden oder festlegen, die auch von den Kindern und Jugendlichen selbst hätten erarbeitet werden können. Oder wenn die Partizipationsangebote auf das Resultat einer Sache keinen Einfluss mehr haben werden. (Von der Stimme zur Wirkung, UNIZH, 2015, S.7)

Das Jugendnetzwerk SDM informiert, beratet und begleitet zum Beispiel sieben junge Widnauerinnen mit den „Zeichen für mehr Mitbestimmung“ in ihrem Bestreben, ihre Rechte einzufordern.

Links zum Thema Kinderrechte:
– Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes
Kinderrechte für Kinder erklärt
Kinderrechte – Kurzfassung
Bericht der UNIZH „Von der Stimme zur Wirkung“

Die UN-Kinderrechtskonvention umfasst 54 Artikel zu Überleben, Schutz und Entwicklung und basiert auf den prinzipien der Nicht-Diskrimminierung, des Kindswohl, sowie der Anhörung von Kindern.

Die jungen Gesichter der Jugendjobbörse – Teil I

Die JNW Jugendjobbörse vermittelt leichte Arbeiten an Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren während der Freizeit und Ferien. Nebst einer Entlöhnung profitieren Jugendliche von sinnvollen Arbeitseinsätzen und gezielter Begleitung auf ihrem Weg in die Berufswelt. Die Portraitreihe „Die jungen Gesichter“ zeigt Jugendliche, die von der Jugendjobbörse für Taschengeldjobs oder Ferienjobs vermittelt wurden. Dabei berichten sie über ihre Erfahrungen.

Roy ist 15 Jahre alt und wohnt in Diepoldsau. Seit gut drei Monaten ist er bei der Jugendjobbörse aktiv und hat bisher vier Taschengeldjobs erledigt. Er ist ein aufgeschlossener, motivierter und freundlicher Junge, der klare Vorstellungen von seiner Zukunft hat.

Auf die Frage, wie er zur Jugendjobbörse gekommen ist, berichtet er:

„Damals sass ich mit meinen Eltern zu Hause beim Nachtessen. Wir haben darüber gesprochen, dass ich etwas dafür tun möchte, um meine eigenen Wünsche zu erfüllen. Danach bin ich über das Internet auf die Jugendjobbörse aufmerksam geworden.“

Da er als 14-jähriger bereits Kontakt mit dem Jugendnetzwerk beim Babysitterkurs in Balgach hatte, registrierte er sich für die Jugendjobbörse. Nach dem Erstgespräch, bei dem er über die Vorgehensweise informiert wurde, bekundete er direkt sein Interesse an einem Taschengeldjob und bewarb sich dafür.

„Mein erster Job war das Verteilen von Plakaten in der Gemeinde Diepoldsau. Danach habe ich gemeinsam mit einem anderen Jugendlichen bei einer Auftraggeberin Holzbrickets im Lagerraum verstaut. In den Herbstferien putzte ich diverse Fenster bei einer älteren Person und konnte einer Dame aus Widnau helfen, ihre Fragen zu ihrem Smartphone zu beantworten. Dabei erklärte ich ihr, wie sie die Dinge umsetzen kann und sie wendete es direkt an.“

Roy gefällt es, so mit Menschen in Kontakt zu treten und ihnen eine Freude zu bereiten. Wichtig ist ihm, aufgeschlossen gegenüber Menschen zu sein und selber etwas zu tun, um die eigenen Ziele und Wünsche zu erreichen. Die Entscheidung, bei der Jugendjobbörse mitzumachen, empfindet er als sehr positiv.

Bei der Jugendjobbörse bewerben sich Jugendliche bei Interesse auf einen Taschengeldjob. Nach einem persönlichen Gespräch mit der Jugendjobbörse erhalten die Bewerber*innen eine Zu- oder Absage. Nicht alle Jobs, für die sich Roy beworben hat, hat er auch bekommen. Für ihn ist das nicht so schlimm, erzählt er mit einem Lächeln im Gesicht.

 

 

„Eine Absage ist gleichzeitig Motivation für mich, es beim nächsten Bewerbungsgespräch noch besser zu machen. Den Willen zu haben, dran zu bleiben und dafür belohnt zu werden, motiviert mich. Und Menschen eine Freude zu machen umso mehr.“

Ein herzliches Dankeschön an Roy und allen auftraggebenden Personen, die mit ihren Taschengeldjobs und Ferienjobs die Jugendlichen aus dem Mittelrheintal unterstützen und so einen Beitrag für die JNW Jugendjobbörse leisten.

Infobox JNW Jugendjobbörse
Die Jugendjobbörse vermittelt kostenlos leichte Arbeiten von Privatpersonen oder Firmen an Jugendliche aus dem Mittelrheintal. Nach vorheriger Auftragsklärung unter der Berücksichtigung des Jugendarbeitsschutzes durchlaufen die Jugendlichen einen kurzen Bewerbungsprozess bei der Jugendjobbörse. Nach dem Auswahlverfahren treten die Jugendlichen direkt mit dem/der Auftrageber*in in Kontakt und führen den Auftrag aus. Anschliessend meldet sich die Jugendjobbörse bei der auftragebenden Person und holt sich Rückmeldung über den Einsatz des/der Jugendlichen. Der Abschluss eines Taschengeldjobs oder Ferienjobs stellt ein Feedbackgespräch des/der Jugendlichen mit der Jugendjobbörse dar.

 

 

Zeichen für mehr Mitbestimmung

Jugendliche sind aktive und regelmässige Nutzer des öffentlichen Raumes, und trotzdem fühlen sie sich zum Teil unwohl darin. Um mehr Partizipation und Dialog einzufordern, setzen sieben junge Widnauerinnen ihr Zeichen.

 

 

Dieser Satz ist einer von Dreien, die am Donnerstagabend mit Kreidespray im öffentlichen Raum angebracht wurden.

„Wenn wir als Jugendliche uns mit Freunden irgendwo treffen, dann werden wir häufig schräg angeschaut“.

Unwissen über die Bedürfnisse von Jugendlichen und eine einseitige mediale Aufmerksamkeit unterstützen hier Vorurteile. Dabei ist gerade der öffentliche Raum ein wichtiger und zentraler Lernraum für das Verständnis eines demokratischen Zusammenlebens. Häufig sind die Anliegen von Jugendlichen aber nicht in die Überlegungen von Architektur oder Eigentümer der Orte miteinbezogen. Auf diesen Umstand will die Aktion der jungen Widnauerinnen, begleitet durch das Jugendnetzwerk SDM, aufmerksam machen. Sie wünschen sich mehr Partizipation und Dialog, wenn es um die Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raumes geht.

 Das Jugendnetzwerk SDM hat die sieben jungen Widnauerinnen bei Ihrer Aktion begleitet. Im Vorfeld fanden rege Diskussionen über eine geeignete Formen der Wortmeldung und mögliche Konsequenzen statt. Die Abklärungen der rechtlichen Situation waren ebenso Gegenstand unseres Auftrages, wie auch die inhaltliche Begleitung und Befähigung. Die Jugendlichen haben sich einstimmig für die Kreidespray-Aktion entschieden. Die Wortmeldung wird nun an die Jugendkommission Widnau getragen. 

Start offene Werkstatt am 8. November

Kinder und Jugendliche können im JNW-Makerspace Mittelrheintal ab dem 8.11.2017 jeden Mittwoch von 14 bis 18 Uhr an ihren eigenen Ideen frei tüfteln, gestalten und forschen.

Ein Raum zum digitalen und analogen »Machen«, kreativen Denken, Tüfteln und Experimentieren! Im Makerspace finden Kinder und Jugendliche Verbrauchsmaterial, Werkzeuge und Geräte in den Bereichen Elektronik, Informatik, Holz-, Metall-, Kunststoff- und Textilbearbeitung sowie Platz zum Malen und Reparieren.

Für die ersten Schritte stehen Selbstlernmaterialien, sowie die Unterstützung der Jugendarbeiter zur Verfügung.

Herzlich willkommen im Team; Melanie Kindlhofer

Per 1. Oktober 2017 hat Melanie Kindlhofer ihre Arbeitsstelle beim Jugendnetzwerk SDM angetreten. Sie arbeitet hauptsächlich in der Gemeinde Berneck, übernimmt die operative Verantwortung für den Jugendtreff und studiert berufsbegleitend Soziale Arbeit an der Fachhochschule in St. Gallen. Melanie Kindlhofer ist beim Jugendnetzwerk SDM von Mittwoch bis Freitag erreichbar. Wir freuen uns über den Team-Zuwachs und wünschen einen spannenden und erfreulichen Start.

 

Erlebnisreiche Herbstferien gehen zu Ende

In den vergangenen 3 Wochen erlebten Kinder und Jugendliche aus dem Mittelrheintal ein kunterbuntes und erlebnisreiches Herbstferien Programm. Der Ferienbeginn wurde an der legendären Pool Party im Hallenbad Balgach gefeiert. Beim Beauty Tutorial Workshop zeigte die junge Fotografin Viviane den Teilnehmerinnen, auf was es ankommt, wenn ein eigenes Tutorial erstellt wird. Während des diesjährigen Tüftelcamps konstruierten und planten junge Erfinderinnen und Erfinder eine eigene Zirkusaufführung. Bei der anschliessenden Premiere im Makerspace Mittelrheintal waren Eltern, Grosseltern, Geschwister, Freunde und Schaulustige mit anschliessendem Aperó eingeladen. Neue Babysitter wurden während 2 Tagen vom Schweizer Roten Kreuz ausgebildet. Beim Ausflug zu TVO/FM1 blickten die jungen Radiomoderatorinnen und Radiomoderatoren von morgen hinter die Kulissen und konnten unter anderem das Anmoderieren von einem Song erproben. Der Workshop VR & AR – erweiterte Realität begeisterte die Teilnehmenden und zeigte praktische Möglichkeiten auf, diese Techniken einzusetzen. Im selbstgemachten Kurzfilm im Rahmen des Film Workshop verzaubert eine junge Hexe spielende Kinder mit magischen Fähigkeiten. Spannende Matches gab es beim Fifa und Dart Turnier, bei denen die neuen Champions erkoren wurden. Der Skills Park in Winterthur bot  viel Action und Spass. Zum Abschluss trafen Experten auf junge Talente beim dreitägigen Raspberry Pi Workshop. Experte Roger Weihrauch, Elektromechaniker und IT Support Engineer lieferte das richtige Hirnfutter für die so ersehnten „Fachkräfte von morgen“.

Wir freuen uns sehr über die zahlreichen neuen Bekanntschaften, die vielen Begegnungen und das grosse Interesse. Rund 200 Kinder und Jugendliche ab der vierten Klasse bis und mit 3. Oberstufe nahmen an unseren Kursen und Ausflügen teil.

Wir danken herzlich allen engagierten Helferinnen und Helfern, Workshopleiterinnen und Workshopleitern sowie den Eltern, Kindern und Jugendlichen für das Interesse und die Teilnahme an unserem Herbstferien Programm 2017.